Joachim Feist

Psychologischer Psychotherapeut

Verhaltenstherapie

Behandlungsgrundlagen

Ich bezeichne mich als Kognitiver Verhaltenstherapeut.

Die Kombination aus Verhaltenstherapie und Kognitiver Therapie hat sich in zahlreichen Studien als hoch wirksam erwiesen.

Das verhaltenstherapeutische Modell geht davon aus, dass jegliches Verhalten gelernt ist, auch gestörtes Verhalten. Verstärkermechanismen sind Belohnung und Bestrafung, gelernt wird auch durch Beobachten des Verhaltens anderer. 

Im Therapieprozess geht es darum, störendes Verhalten zu verlernen bzw. neue Verhaltensweisen aufzubauen. Oft wird der "Verhaltenstherapie" nachgesagt, sie sei ausschließlich auf die Symptomreduktion fokussiert. Heute allgemein anerkannt ist, dass dem Verhalten denkendes und fühlendes Geschehen zu Grunde liegt, das verhaltenssteuernd wirkt (So wie ich denke, fühle ich mich. So wie ich mich fühle, handele ich).  Deswegen muss die Verhaltenstherapie sowohl kognitive als auch emotionale Anteile berücksichtigen.

Neben Übungen im Alltag (Konfrontationstraining, Aktivitätsaufbau etc.) werden sogenannte  kognitive Techniken eingesetzt, um bestimmte Situationen neu bzw. realistisch bewerten zu lernen. Dadurch können irrationale Grundeinstellungen zu sich und zu anderen dauerhaft und wirksam geändert werden. Ein freies Leben wird so wieder möglich.

Als Entspannungsmethoden biete ich Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR) sowie Autogenes Training an. 

Behandlungsablauf

Zu Beginn der Behandlung steht die gründliche Analyse des Problemverhaltens, um gemeinsam mit dem Klienten ein Erklärungs- bzw. Entstehungsmodell der Erkrankung entwickeln zu können. Daraus leiten sich dann die Therapieziele, der Behandlungsplan und die Behandlungsdauer ab (Kurzzeittherapie: bis zu 25 Therapiestunden à 50 Minuten einmal wöchentlich, Langzeittherapie: mehr als 25 Stunden).  

Sofern es sinnvoll und notwendig erscheint, leite ich zum Rollenspiel bzw. zum Verhaltens-training an oder führe Entspannungstraining (Autogenes Training und Progressive Muskel-relaxation nach Jacobson) durch.

Bei der Behandlung kann auch das soziale Umfeld (z.B. Partner/in) mit einbezogen werden, wenn der/die Klient/in damit einverstanden ist. Bei Bedarf verweise ich auch gerne an einen entsprechenden Kollegen bzw. Kollegin zur Durchführung einer ergänzenden therapeutsichen Behandlung (z.B. Paartherapie oder Medikamentenvergabe). Zur Zeit bin ich bestrebt, zu anderen Therapeuten/innen und ambulanten und stationären Einrichtungen in und um Heidelberg und Mannheim Kooperationen aufzubauen.

Ein Erfolg der Therapie hängt neben dem Aufbau einer vertrauensvollen und tragfähigen therapeutischen Beziehung von der Veränderungsbereitschaft bzw. der Bereitschaft zur Mitarbeit des/der Klienten/in ab.  Die eigentliche Therapie findet zwischen den einzelnen Therapiesitzungen statt,  d.h. das zwischen Therapeut und Klient/in Abgesprochene gilt es im lebenspraktischen Alltag umzusetzen bzw. zu erproben. Ziel einer Therapie ist es zu lernen, sich selbst zu helfen. 

Weitere Fragen zum Ablauf der Behandlung können Sie mit mir in einem Vorgespräch bzw. telefonisch oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! klären. 

Joachim Feist

Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie)


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